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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Für wen eignet sich der Bargella Mezzanine Fund?

Der Fonds ist für qualifizierte Anleger konzipiert, seien es institutionelle oder private, welche von rentablen Immobilien profitieren möchten, ohne direkt in diese zu investieren. Ähnlich wie bei Immobilienfonds vermindert die Diversifizierung in verschiedene Objekte bzw. Projekte das Risiko. Im Unterschied zu Immobilienfonds nutzt der Bargella Mezzanine Fund einen spezifischen und voraussichtlich länger anhaltenden Umstand: Die aufgrund von Basel II / III und den Vorgaben der schweizerischen FINMA wachsenden Anforderungen an die Höhe der Eigenmittel resp. die tieferen Beleihungsausläufe der Banken.

Wer kann in diesen Fonds investieren?

Qualifizierte Anleger. Die Mindestanlagesumme beträgt CHF 500'000.--

Was ist ein qualifizierter Anleger?

Als qualifizierte Anleger gelten im Wesentlichen
a) beaufsichtigte Finanzintermediäre wie Banken, Versicherungen, Fonds, Pensionskassen usw.
b) andere Anleger, die mit einem Finanzintermediär oder einem Vermögensverwalter einen Verwaltungsvertrag abgeschlossen haben
c) Private, welche über ein Vermögen von mindestens 2 Mio. Schweizer Franken verfügen (exklusive direkte Immobilienanlagen)
Details siehe hier.

Gibt es Länderbeschränkungen?

Der Fonds wird in der Schweiz vertrieben. Zugelassen sind juristische und natürliche Personen, die ihr Domizil in der Schweiz haben. In anderen EU-Ländern domizilierte Investoren haben im Einzelfall ebenfalls die Möglichkeit, zu investieren (mit Ausnahme von US-Personen, die nicht zugelassen sind).

Wo investiert der Fonds?

Der Fonds investiert schwerpunktmässig in Immobilien in der Schweiz, unterliegt sonst diesbezüglich aber keinen Beschränkungen.

Unterschiede zu anderen Mezzanine Funds?

Formen und Anbieter von Zwischenfinanzierungen gibt es zahlreiche. Der Bargella Mezzanine Fund fokussiert auf Immobilien und nicht auf industrielle oder andere Projekte. Dadurch profitierte der Anleger von den Opportunitäten eines speifischen Markts und dem strategischen Know-how der Bargella-Gruppe. Der Investor gewährt auch nicht ein direktes Nachrangdarlehen oder geht eine stille Beteiligung ein, sondern wird Aktionär einer Aktiengesellschaft nach Luxemburgischem Recht (SICAV). Dadurch stehen ihm die Einsichts- und Mitspracherechte eines Aktionärs zu.

Was ermöglicht eine überdurchschnittliche Rendite?

Der Fonds nutzt eine spezifische Lücke: Die Eigenkapitalvorschriften und die Massnahmen gegen die Überhitzung schaffen eine Marktunvollkommenheit, die privaten Anlegern mittels regulatorischer Arbitrage Gewinnchancen eröffnet. Für einen Mezzanine-Kredit ist der Kreditnehmer in der Lage und bereit, deutlich mehr zu bezahlen als für einen Bankenkredit (7 - 14 %). Das schafft eine solide Ertragsgrundlage (Kalkulation im Businessplan mit 8,5 %). Da die Kosten des Fonds bescheiden und überschaubar sind, kann eine interessante Dividende ausgeschüttete werden. Die Verzinsung des Kapitals kann gemäss Business-Plan bis zu 9,85 % betragen. Wir weisen darauf hin, dass ein Businessplan eine Projektion aufgrund bestimmter Annahmen darstellt und keine Prognose oder Garantie beinhaltet. Der vorliegenden Plan zeigt, dass eine überdurchschnittliche Rendite bei realistischen Annahmen möglich ist.

Die sogenannte Zielrendite von 5 % dient in erster Linie als Referenzgrösse für die Ausschüttung der Performance Fee (15 % der Performance über Zielrendite).

Warum ein Luxemburgischer Fonds?

Luxemburg verfügt über ähnliche politische Stabilität und finanzielle Solidität wie die Schweiz. Das Grossherzogtum hat sich - ebenfalls ähnlich wie die Schweiz im Bankensektor - Professionalität und Tradition im Fondswesen aufgebaut. Davon können Fondsanbieter und Investoren profitieren, sei es durch rascherer Durchlaufzeiten oder tiefere Kosten. Im Bereich Anlegerschutz erfüllt Luxemburg trotz oder gerade durch nach der Finanzkrise laut gewordenen Kritik hohe Standards.

Welche fondspezifischen Risiken bestehen?

Die Vermeidung von Risiken im Zusammenhang mit der Kreditvergabe und das Management weiterer Risiken gehören zur Kernaufgabe des Fondsmanagements und zur Kernkompetenz des Bargella-Teams. Ein Rating der wichtigsten Risiken und deren Management finden Sie hier.

Wie lange ist die Bindungsdauer?

10 Jahre mit 2 Optionen für jeweils eine 2-jährige Verlängerung (per Aktionärsbeschluss). Eine Rückkaufverpflichtung des Fonds vor Ablauf der 10 Jahre besteht nicht.

Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag (Placement fee)?

Der Ausgabeaufschlag trägt der Höhe Ihres Investments im Verhältnis zum gleichbleibenden fondseitigen Aufwand Rechnung. Bis CHF 5 Mio. liegt er bei 2.5 %; für Summen drüber nimmt er gestaffelt ab. Für die Details verweisen wir auf den Zeichnungsschein.

Welche laufenden Kosten fallen an?

Eine jährliche Advisory Fee von 1,3% und eine Administrationsfee von 0,3%. Übertrifft das Fondsmanagement die Zielrendite von 5 %, so stehen dem Fonds 15% des zusätzlich erwirtschafteten Ertrags zu, während 85% an die Investoren gehen. Die Total Expense Rate (TER) beträgt 1,9 %. Sie bezahlen somit keinesfalls mehr als diesen Satz.

Wie sieht es steuerlich aus?

Disclaimer: Wir bieten keine Steuerberatung und empfehlen Anlegern, die steuerlichen Aspekte vorher von einem Steuerberater bezogen auf die individuelle Situation zu prüfen.

Generell kann man feststellen:

1. Der Bargella Real Estate S.A. SICAV-FIS gilt als Ausschüttungsfonds. *
2. Die Verrechnungssteuer wird nicht angewendet.
3.Die Erträge werden beim Anleger nach Massgabe seiner Steuersituation besteuert (Transparenzprinzip und Treuhandprinzip).
4. Der Fonds selbst bezahlt in Luxembourg lediglich eine minimale taxe d'abonnement.
5. Pensionskassen sind grundsätzlich von der Steuer befreit, nicht jedoch von der Handänderungs- und Grundstücksgewinnsteuer. Der Bargella Real Estate S.A. SICAV-FIS bietet die Möglichkeit, an der Wertsteigerung von Immobilien teilzuhaben, ohne eine Belastung durch Handänderungssteuer und Grundstückgewinnsteuer.

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Dividende mind. 70 % des jährlichen Nettoertrags. Siehe generell Eidg. Steuerverwaltung: Besteuerung kollektiver Kapitalanlagen und ihrer Anleger. Kreisschreiben Nr. 25, 5.3.2009